Dass man Menschen mit Lupen durch die Gegend laufen sieht, das kommt meiner Meinung nach immer dann vor, wenn diese auf der Suche nach einem Beweis sind. Doch nicht alle Menschen, die eine Lupe benutzen, sind auch Detektiv, wie Sherlock Holmes. Viele sehen tatsächlich nichts bzw. nur unter einem Schleier. Dass dabei viele Menschen unter Grauem Star leiden, das wird ihnen erst klar, wenn sie zum Augenarzt gehen. Doch der Gang zum Augenarzt kann in diesem Fall unter Umständen schon zu spät sein. Denn Grauer Star kann, wenn er lange unbehandelt bleibt auch zu einer irreparablen Erblindung führen. Wenn rechtzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt, kann Grauer Star aber erfolgreich geheilt werden. Oftmals kann sogar eine bessere Qualität beim Sehen herbeigeführt werden, als dies vor der Erkrankung der Fall war. - Diese Erkenntnis kommt bei mir nicht von ungefähr, sondern aus eigener Erfahrung. Denn schließlich habe ich auch eine derartige Erkrankung hinter mir. Doch ich habe alles noch rechtzeitig erkannt und bin auch rechtzeitig zum Arzt gegangen. Und eine Erblindung konnte so erfolgreich verhindert werden.
Vorbeugung ist alles
Auch Grauem Star kann man natürlich vorbeugen. Allerdings gibt es keine besonderen Maßnahmen, die man ergreifen kann, damit dieser Augenkrankheit sicher vorgebeugt werden kann. Allerdings kann man seine Augen vor gewissen Gefahren schützen. Hierzu gehört es auch, dass man Schutzbrillen und Sonnenbrillen aufsetzt, um diese zu schützen. Um Grauem Star schon in jungen vorzubeugen ist aber auch der Impfschutz der Mutter vor Röteln wichtig. Einer Infektion wird hierdurch effektiv vorgebeugt. Darauf habe ich natürlich auch geachtet, als ich schwanger war, um mein Kind zu schützen. Allerdings handelt es sich beim Grauen Star vornehmlich um eine Augenerkrankung, die im Rahmen des Alterungsprozesses entsteht, der sich bei keinem aufhalten lässt.